yoza
"Ich möchte Menschen mitnehmen, ihnen meine Geschichten erzählen. Sie sollen gut gelaunt und vielleicht ein bisschen nachdenklich nach Hause gehen."
Eine Gitarre, eine Stimme, ein Typ. Bereit die Welt zu erobern. Oder auch nicht. Denn zwischen „ich schaffe alles“ und „ich kann gar nix“ ist es bei yoza oft nicht weit. Er schreibt über das, was (ihm) wichtig ist. Lieder, die Licht auf die eigenen Perfektionsansprüche und Zweifel werfen, neue und alte Liebe besingen und an die Kostbarkeit jedes Atemzuges erinnern.
Hoffnungsvoll klingt seine Musik, virtuos und emotional. „Extrem emotional sogar“, sagt er augenzwinkernd. „Ich möchte Menschen mitnehmen, ihnen meine Geschichten erzählen. Sie sollen gut gelaunt und vielleicht ein bisschen nachdenklich nach Hause gehen.“
Die Songs von yoza entstehen hoch intuitiv. Im Jahr 2019 erschien das Album „Am Leben“, das überwiegend in Dänemark entstand. „Ich fahre da so zweimal im Jahr hin und lass mich vom Kaminfeuer und den Dünen inspirieren“. Nach einer mehrjährigen Pause erschien 2025 die EP „Alles Hat Seine Zeit“. „Nach der Geburt meiner Tochter und der Absage meiner ersten Tour aufgrund von Corona habe ich wohl etwas Zeit für mich gebraucht. Meine Kreativität habe ich in Form von Stimmenimitation von Kuscheltieren und Kinderbüchern ausgelebt.“
Gibt es Ziele? „Ehrlich gesagt, ich will einfach glücklich sein. Das ist das, was mich antreibt. Ansonsten, wie immer, Weltherrschaft und extremer materieller Reichtum.“ Das heißt dann wohl, mit yoza ist wieder zu rechnen. Gute Nachricht.